Balance im Leben

Guten Abend meine lieben Leser,
heute, zu später Stunde, noch einen kleinen Blogpost über Balance.
Mit Balance meine ich nicht etwa länger als 60 Sekunden auf meinem Gymnastikball sitzen, sondern seine eigene Balance im Leben.
Balance im Leben kann natürlich von jedem anders interpretiert werden, aber ich will das Thema heute mal auf das Thema Fitness Allgemein beziehen.

Jeder weiß, dass Fitness, bzw. sogar die gesamte Bandbreite von Sportarten, schnell vom Hobby zum Wahn mutieren kann. Diese Entwicklung kann sich in dein eigenes Leben schleichen oder in es hineinschmettern wie ein Meteorit. Meist ist es aber ersteres, sodass man mit Sport anfängt, sich immer mehr Wissen aneignet und auf dem Weg zu seinem Traumkörper von diversen Quellen, z.B. Instagram Influencer, beeinflusst wird. Dies führt unweigerlich zu immer unrealistischen Zielen, wofür man eine wachsende Bereitschaft der Selbstaufopferung entwickelt. Was mit Selbstaufopferung gemeint ist? Relativ simpel. Da die meisten Menschen nicht mit einem guten Stoffwechsel gesegnet sind heißt es viel aufzugeben, um auch nur ansatzweise an der Perfektion kratzen zu können. Das beinhaltet im bereich Fitness Dinge wie Verzicht auf die tollsten Lebensmittel, soziale Ausgrenzung und Sport als höchste Priorität im Leben zu verankern. Diese drei Punkte wirken erst einmal nicht nach einer langen Liste von Opfern, aber betrachtet man jedes einzeln bemerkt man schnell, dass sie sich alle individuell enorm auffächern lassen. Ist es erstmal soweit gekommen, ist ganz klar, dass man kein Hobbysportler mehr ist, sondern ganz einfach abhängig. Und Abhängigkeit ist nie gut!
Die Frage ist nun wo genau dabei das Problem liegt. Im Normalfall ist es natürlich etwas Gutes, ein Ziel zu fokussieren und darauf hin zu arbeiten. Hier gilt aber ein Gesetz, was eigentlich in jede andere Lebenslange auch übertragbar ist – „Alles in Maßen“.
Ja, es ist gut, wenn du Sport treibst, dich anständig ernährst und gesünder lebst. Aber nein, du solltest deswegen die anderen Aspekte deines Lebens nicht vernachlässigen. Vor Allem in jungen Jahren ereignen sich so viele, im positiven Sinne, prägende Erlebnisse, welche man garantiert verpasst, wenn man sich konsequent an 8 Stunden Schlaf hält und die Zeit davor im Fitnessstudio verbringt.
Die Essenz dieser Aussage ist also – Treib Sport, tue etwas für deine Gesundheit und Figur, aber hyperfokussiere dich nicht darauf, sodass Bildung, soziales Leben (Partnerschaft, Familie und Freunde), Arbeit und ganz einfach Spaß zu wenig Platz in deinem Leben haben.
Mein Appell an dich/euch ist also eine gesunde Mitte zu finden und genau das ist die Balance von der ich rede. Selbst ich als, mittlerweile WBFF Profi, gehe am Wochenende noch mit Freunden und meinem Partner aus, erlebe schöne Dinge und gehe natürlich auch in Restaurants, in denen ich es mir, nicht zu knapp, gut gehen lasse! Das Leben ist kurz und man hat nur eins davon also sollte die höchste Priorität nicht Sport sein, sondern das Leben in vollen Zügen und mit allen dazugehörigen Aspekten zu genießen!
Hiermit beende ich diesen Blogpost dann auch und hoffe ihr versteht den Sinn dahinter.

Ich wünsche euch eine gute Nacht,

Eure Dilara ❤

Ein Gedanke zu “Balance im Leben

  1. Du hast sehr recht damit liebe Dilara!
    Man befindet sich so schnell in diesem Hamsterrad als einem lieb ist. Eine Spirale die immer wieder kehrt und der Ausweg schwer ist. Denn was ist normal oder unnormal? Was ist Ehrgeiz und Fleiß und was Hyperperfektionismus und Dauerverzicht? Jeder weiß, für einen „Traumbody“ muss man auch einiges tun. Der Erfolg kommt nicht von allein. Doch für welchen Preis?
    Ich Denke, man kann sich nur immer wieder daran erinnern was man wirklich will und was einen glücklich macht! Und wie du sagst: den Spaß im Leben nicht verlieren.
    Danke Arzu, gute Nacht!

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